Quartierssporthaus Wilhelmsburg

Sport, Büro, Hotel, Gastronomie /// Hamburg - Wilhelmsburg /// BGF: ca. 31.800 m² /// 2019-2020

Der Sportverein Hamburg Towers e.V. hat es vor, sich in dem neu entwickelten Wilhelmsburger Rathausviertel anzusiedeln. Das neue Quartierssporthaus soll Sport in seiner Umgebung sichtbar und verlockend machen und dabei durch seine Funktion als sozialer Kommunikationsraum dienen.

Auf dem ca. 14.000 m² großen Plangebiet ist das wesentliche Element Sport mit weiteren Nutzungen verknüpft, wie Co-Working- und Büroflächen, Beherbergungsbetrieben sowie gastronomischen und freizeit- bezogenen Angeboten und einer städtischen Beratungsstelle, die Begegnungen zwischen verschiedenen Zielgruppen fördern. So wird das Quartierssporthaus zu einer Anlaufstelle für alle bereits dort lebenden sowie für die zukünftigen Bewohner Wilhelmsburgs.

Den Forderungen des einmaligen Raumprogramms des Realisierungswettbewerbs entsprechend haben wir ein identitätsstiftendes Gebäude mit überregionaler Strahlkraft entworfen, das sich über mehreren Levels erstreckt und somit gleichzeitig zur Tribüne und Bühne für Sportbetreiber und Sportzuschauer wird. Sport gilt hier als wesentliches, verbindendes Element, das sowohl für den Charakter des Gebäudes als auch für das gesamte Quartier prägend ist.

Unser Wettbewerbsbeitrag nimmt gleichwohl die umgebenen städtebaulichen Strukturen auf und schafft mit einem starken, höheren Rückgrat im nord-östlichen Bereich des Gebäudes Platz für den kleinen Maßstab und die Orientierung zum Quartier. So entsteht ein extrovertiertes Quartierssporthaus mit viel Varianz, Flexibilität und eigenen Teilcharakteren, das auch qualitativ besser nutzbaren, öffentlich zugänglichen Raum schafft.

Die Konstruktion wird durch die Nutzung von Holz bestimmt und durch den ergänzenden Einsatz von Recycling-Beton in Skelettbauweise, Holz-Beton-Hybrid Decken sowie vorfabrizierten, elementierten Holzrahmen-Konstruktionen durchaus nachhaltig gestaltet.

Wettbewerb, Teilnahme

Mitarbeiter: Luisa Held, Teresa Timm, Aref Keshvari, Jirka Bars